Lieferketten im Fairen Handel

Lieferketten im Fairen Handel

Quelle: Weltladendachverband e.V., Mainz

Im Fairen Handel gibt es spezialisierte Unternehmen, die Lebensmittel, Handwerksartikel und andere Waren von ihren Handelspartnern abnehmen, teilweise weiterverarbeiten und in Deutschland vertreiben und vermarkten. Diese Fair-Handels-Unternehmen betreiben ausschließlich Fairen Handel. Menschen und Umwelt stehen dabei vor dem Profit. Ihr Geschäftszweck ist darauf ausgerichtet, die Handelspartner zu stärken und die internationalen Kriterien des Fairen Handels umzusetzten. Dazu gehören die Gleichberechtigung der Geschlechter, faire Preise sowie ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld.

Fair-Handels-Unternehmen

Quelle: Weltladendachverband e.V., Mainz

Fair-Handelsunternehmen stellen das wichtige Bindeglied zwischen den Produzent*innen auf der einen Seite sowie Handel und Verbraucher*innen auf der anderen Seite dar. Sie betreiben zu 100% Fairen Handel, d.h., ihr Geschäftszweck ist darauf ausgerichtet, mit jeweils  angepassten Instrumenten die Produzenten partner zu stärken, damit sie auf dem Markt bestehen können.

Mittlerweile sind viele Unternehmen auf dem Markt, die fair gehandelte Produkte importieren, zum Teil weiterverarbeiten und veredeln und dann vertreiben. Der Umsatz mit fair gehandelten Waren beträgt allein in Deutschland rund 2 Mrd. Euro (Stand 2021).


Die wichtigsten Importeure für den

Weltladen Gummersbach

Mehr als 80 Import-Organisationen verkaufen als so genannte "anerkannte Lieferanten" ihre fair gehandelten Produkte über Weltläden. Diese Importeure hat der Weltladen-Dachverband auf die Einhaltung der Kriterien der Weltläden in einem Anerkennungsverfahren überprüft. Mit etwa 30 Importeuren arbeitet der Weltladen Gummersbach zusammen. Die wichtigsten sind dabei: